Automatisiertes Fahren auf der Schiene: Johannes Steiniger beim Projekt AutomatedTrain
Wie können Züge künftig ohne Lokführer rangieren und bereitgestellt werden? Beim Projekt AutomatedTrain hat sich Johannes Steiniger vor Ort ein Bild vom aktuellen Entwicklungsstand gemacht und eine vollautomatisierte Fahrt auf dem Führerstand begleitet.
Im Rahmen des Projekts fahren Züge selbstständig vom Abstellgleis an den Bahnsteig. Sensoren erfassen Hindernisse auf der Strecke, das Fahrzeug bremst bei Bedarf eigenständig. Automatisierte Bereitstellungsfahrten sind ein wesentlicher Baustein, um die Kapazität des bestehenden Schienennetzes zu erhöhen, ohne dafür neue Gleise bauen zu müssen.
Im Gespräch mit Marc Ludwig, CEO Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, und René Neuhäuser aus der Produktion der S-Bahn München ging es um den Stand des Projekts und die Voraussetzungen für den Einsatz im Regelbetrieb. Eva Windecker erläuterte während der Fahrt die eingesetzte Technik.
„AutomatedTrain zeigt, dass Deutschland bei Zukunftstechnologien vorne mitspielen kann", so Steiniger. „Entscheidend ist, dass wir solche Innovationen nicht nur fördern, sondern ihnen auch den Weg in die Praxis ebnen."
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert AutomatedTrain mit rund 42,6 Millionen Euro.



